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Zulieferindustrie

Die Schuhherstellung ist ein sehr arbeitsaufwendiger Prozess, der viele unterschiedliche und hochspezialisierte Schritte beinhaltet. Das führte dazu, dass im Laufe des 20. Jahrhunderts verschiedene Unternehmen entstanden, der Großteil in Palma, die durch die hohe Nachfrage an notwendigen Produkten für die Schuhherstellung angezogen wurden: Gerbereien, Fabriken für Leisten, Absätze, Gummi, Sohlen und Schuhzwingen, Fräswerkzeuge, Schuhcreme, chemische Produkte, Kleber, Schuhkartons, Schuhzubehör und spezielle Maschinen.

Der Zug erreichte Inca zum ersten Mal im Jahre 1875. Dies machte die Kommerzialisierung von Schuhen aus der Region von Raiguer deutlich einfacher, da sie für den Export  schneller zum Hafen von Palma gebracht werden konnten. Des Weiteren war die Energieerzeugung ein entscheidender Faktor für die Schuhindustrie, da sie die optimale Nutzung der Industriemaschinen sicherstellte. Zwischen 1901 und 1915 erreichte die Energieversorgung den Großteil Mallorcas.

Das Museum für Schuhwerk und Schuhindustrie beherbergt eine Sammlung von Gegenständen, die in der Schuhzulieferindustrie verwendet werden, wie z.B. ein Extensometer zur Messung der Elastizität und Belastungsgrenze von Gummi, eine Trommel zum Gerben von Leder, eine Webmaschine, eine Mustermappe von Schlaufen und anderem Schuhzubehör, Pinne, Sohlen, Oberflecke, Gummiabsätze, Zeitschriften, Fotografien und Schuhkartons.